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Afrika?
Afrika!

Wie Minister Gerd Müller Mit deutscher Technologie Afrika zum Vorreiter beim Klimaschutz machen möchte

Vom Morgen
der Menschheit
in das Morgen
der Menschheit

Neulich konnte man es wieder lesen: Die Wiege der Menschheit liegt in Afrika, genauer in Nord-Botswana. Vor 200.000 Jahren, glaubt man den jüngsten Forschungen, brachen von dort die ersten Wagemutigen auf, um fremde Welten zu entdecken, andersartige Lebensformen auszuprobieren und neue Zivilisationen zu gründen. Und sie hatten Erfolg! Freilich hat all das heute – mit Blick auf den mächtigen Verbrauch an Energie und anderen Ressourcen und – einen hohen Preis. Der Klimagipfel von Paris 2015 hat deshalb ehrgeizige Ziele für die gesamte Menschheit gesetzt. Das Stichwort lautet dabei Klimaneutralität.
So braucht es auch heute wieder Wagemut – genauer: den Mut, global zu denken und zu handeln. Und auch dieses Mal steht Afrika im Mittelpunkt; aber nicht als Ursprung, sondern als Ziel, als Sehnsuchtsort einer sicheren, sauberen Energiegewinnung – und damit auch unserer Zukunft. Denn wollen wir den Verbrauch an Ressourcen begrenzen, bedarf es intelligenter Lösungen, vor allem für eine Energieversorgung, die unsere Erdatmosphäre schont. Und deshalb geht der hoffnungsvolle Blick zu unserem Nachbarkontinent; denn hier schlummert unermässliches Potential für erneuerbare Energiequellen: Sonne, Wind, Fläche, Küstenzugang, Luft: alles reichlich vorhanden – und Grundstoff für die flüssigen Energieträger von morgen: E-Fuels.
Mit diesen klimaneutralen Energieträgern beschäftigen sich Wissenschaft und Forschung übrigens schon lange – und das mit Erfolg; denn E-Fuels sind mittlerweile marktreif, haben in zahlreichen Pilotprojekten ihre Tauglichkeit für den Alltag bewiesen. Es fehlt nur der politische Wille, dieser großartigen Idee Bahn zu brechen und die klimaneutralen Energieträger flächendeckend in den Markt zu bringen. Dabei haben sie unschlagbare Vorteile: einfach speicherbar, leicht zu transportieren, kompatibel mit herkömmlichen flüssigen Energieträgern.
E-Fuels werden damit zu einem Schlüssel, der die  Tür zur Energiezukunft, also zu Bezahlbarkeit, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit, sicher und dauerhaft entriegelt.
Der Weg in das Morgen der Menschheit führt uns also wieder nach Afrika – wenn wir alle es wollen. Es ist damit eine Rückkehr zu den Ursprüngen und gleichsam ein Sprung in die Zukunft. Wagen wir ihn heute, so helfen wir der Menschheit, ressourcenschonend die Energiefrage zu lösen – ohne einen hohen Preis zu zahlen.
Udo Weber,
Vorstandsvorsitzender von
UNITI Bundesverband
mittelständischer Mineralöl-
unternehmen e.V.
„Afrika, Sehnsuchtsort
einer sicheren, sauberen
Energiegewinnung –
und damit auch unserer
Zukunft.“