60 sekunden über …
Elektromobilität

Bedrohte Jobs im Automobilhandel und Aftermarket
Die Nationale Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) geht zudem davon aus, dass bis 2030 durch die Einführung der Elektromobilität hierzulande 410.000 Arbeitsplätze gefährdet sind, die meisten im Fahrzeugbau, der im Vergleich zum Jahr 2018 fast 240.000 Arbeitsplätze verlieren würde.
Folgen der Elektrifizierung: Eine vom Bundeswirtschaftsministerium in Auftrag gegebene Studie zeigt auf, dass in Automobilhandel und Aftermarket mit drastischen Arbeitsplatzverlusten zu rechnen ist. Von den heute etwa 640.000 Jobs werden bis 2030 etwa
24 Prozent, bis 2040 mindestens 39 Prozent verloren gehen. Bis 2050 könnten knapp zwei Drittel der heutigen Jobs wegfallen.  In Summe sind das rund 360.000 Arbeitsplätze, beispielsweise in Autohäusern und Betrieben, die Produkte und Dienstleistungen rund um Karosserieteile, Motoren, Getriebe, Autoglas, Betriebsmittel und Reifen bieten.
E-Fuels senken also nicht nur die CO₂-Emissionen im Verkehrssektor gegen null und erfüllen weiterhin vielfältige Mobilitätsanforderungen, sondern tragen auch zur Rettung von Arbeitsplätzen im Handel und Aftermarket bei – genauso wie bei den Jobs in der Automobilindustrie.
Klimaschutz ist eine gewaltige Herausforderung und ein Chancengeber: So könnte bis 2050 ein Großteil der gefährdeten Jobs durch den Einsatz klimaneutraler synthetischer Kraftstoffe gerettet werden. Und ihr Einsatz macht auch technologisch Sinn: Durch ihre hohe Energiedichte sind sie universell, effizient und zuverlässig in einem großen Anwendungsspektrum der Mobilität einsetzbar.