Mit weißer Spezialfarbe auf den Straßen wollen die Stadt-oberhäupter von Los Angeles seitnun fast zwei Jahren die Hitze in der Innenstadt in den Griff bekommen. DasPilotprojekt ist Teil eines Aktionsplans, mit dem Bürgermeister
Eric Garcetti die Durchschnitts-temperatur in L.A. bis 2030 um 1,7 Grad senken will. Die helleFarbe soll helfen, dass die Straßen die Sonnenstrahlen nicht mehr absorbieren,sondern
reflektieren – und das, ohne zu blenden. Die US-Umweltbehörde EPA glaubt, dass die Temperatur in einer Stadt um bis zu 0,6 Grad abkühlen könnte, wenn 35Prozent aller Straßen mit einem reflektierenden Belag überzogen würden.
Großes Manko sind die Kosten: Pro Meile (rund 1,6 Kilometer) kostet die Beschichtung bis zu
34.000 Euro.
Straßen-
Strich für
Besseres
Klima
Klimaschutz
Annegret Kramp-Karrenbauer, CDU-Vorsitzende, am 24. Januar 2019
im „Handelsblatt“
„Nicht Politiker sollen entscheiden, welcher
Antriebstechnologie die Zukunft gehört, sondern das technisch Mögliche müssen Ingenieure entwickeln.
Aber Politik muss die Rahmenbedingungen setzen.“
„Die CDU muss, erkennbarer als bisher, die Debatte führen und Vorschläge machen, wie wir die
Klimaziele umsetzen wollen, ohne Deutschland zu
deindustrialisieren.“
TechnologischerDurchbruch in Dresden: Das Unternehmen Sunfire hat in einem Testbetriebbewiesen, dass Power-to-X-Projekte kostengünstig wirtschaften können.Sunfire-Ingenieure haben es geschafft, das für die Produktion von E-Fuelsnotwendige Synthesegas in einem einzigen Schritt unter Einsatz von Wasser, CO2 und regenerativ erzeugtem Strom herzustellen.Bisher waren zwei voneinander getrennte Prozessschritte nötig, um Wasserdampf in seine Bestandteile Wasserstoff undSauerstoff zu zerlegen und Kohlenstoffdioxid zu Kohlenstoffmonoxid zureduzieren. Dadurch sinken die Investitions- und Betriebskosten deutlich. Durchdie Energiewende hat die Sunfire-Technologie großes globales Marktpotenzial.Bis Ende August dieses Jahres soll das neue Verfahren in der Produktion des synthetischenRohölersatzese-Crude in Norwegen unter Marktbedingungen getestet werden. 
E-Fuels
Prozent
Gäbe es nur noch E-Autos, würden die Einnahmen aus der Energiesteuer um satte 90 Prozent einbrechen. Da geht es um eine Menge Geld: Allein im Jahr 2017 sind die Einnahmen des Bundes aus der Energiesteuer im Vorjahresvergleich um 2,3 Prozent oder eine Milliarde Euro auf 41 Milliarden Euro gestiegen. Damit befinden sich die Einnahmen aus der früheren Mineralölsteuer auf dem höchsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Der Anteil der Energiesteuern am Bundeshaushalt 2017
beträgt 12,5 Prozent.
Energiesteuer
Durchbruch
für die
Energiewende
90